Besuch auf dem Hof der Familie Hölz in Steinhilben

Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der örtliche Europaabgeordnete Nobert Lins, der seit Juli 2019 Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung ist, in Begleitung des Landtagsabgeordneten Manuel Hailfinger den landwirtschaftlichen Betrieb von Marina und Jürgen Hölz in Steinhilben. Im Mittelpunkt seines Besuchs stand auch die aktuell durch den Krieg in der Ukraine ausgelöste drohende weltweite Hungerkrise. Lins betonte: „Der anhaltende Krieg in der Ukraine und die damit verbundene drohende Hungerkrise zeigt eindrücklich auf, was für einen wichtigen Beitrag Landwirte wie die Familie Hölz für unsere Versorgungssicherheit leisten. Den europäischen Anbau jetzt wissentlich zu reduzieren, wäre unverantwortlich. Im Gegenteil: Wir müssen eine nachhaltige Landwirtschaft fördern, welche die Produktion aufrechterhält und bestenfalls erhöht. Gerade mit Blick auf den Krieg in der Ukraine ist der konventionelle Anbau essenziell. Auch er kann nachhaltig sein und leistet einen entscheidenden Beitrag für die Ernährungssicherheit und die Bezahlbarkeit von Lebensmitteln.“
Im gemeinsamen Gespräch mit der Familie Hölz wurde deutlich, dass an die landwirtschaftlichen Betriebe heute im Alltag weit mehr Ansprüche gestellt würden als nur die Sicherung der Ernährung. Landschafts- und Artenschutz, Tierwohl, Grundwasserreinhaltung und Klimaschutz, Keim- und Pilzfreiheit von Nährmitteln und Saatgut und vieles mehr stellten immer noch höhere Ansprüche und Herausforderungen an die Landwirtschaft. Die Landwirte seien sich dabei ihrer Verantwortung für den Naturschutz und Artenvielfalt sehr bewusst, doch dürfe auch mit Blick auf die Zukunft der Betriebe deren Wirtschaftlichkeit nicht außer Acht gelassen werden. Norbert Lins und Manuel Hailfinger machten deutlich, dass deswegen noch mehr als bisher beide Ziele, Ökologie und Ökonomie gleichrangig betrachtet werden sollten.
Die beiden Abgeordneten lobten das herausragende Engagement der landwirtschaftlichen Betriebe in der Region und zeigten sich nach einem Hofrundgang beindruckt von der Leistungsfähigkeit, aber auch dem nachhaltigen Verantwortungsbewusstsein für Tiere, Landschaft und Natur des familiär geführten Betriebs der Familie Hölz.

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